T1 Vorentscheidung

Der Töltpreis. Für die meisten Islandpferde-Fans wahrscheinlich die Prüfung schlechthin. Es geht um das Tölthorn. 52 Reiter wollen den begehrten Preis in Händen halten. Darunter drei Österreicher. Doch an einem Reiter-Pferd-Paar kommt – pardon: töltet – niemand so schnell vorbei. Der Weltmeister von 2011, Johann R. Skulasson, und der Falbhengst Hnokki zeigen in der Vorentscheidung eine absolute Ausnahmeprüfung: Die beiden gehen mit einer Endnote von 9,20 (9,20 / 9,20 / 9,20 / 8,80 / 9,20) aus der T1. Aber auch die Österreicher müssen sich mit ihren Leistungen nicht verstecken.

Den Auftakt machte Steffi mit ihrem Heimir. Unter Fahnenschwenken und Anfeuerungsrufen der österreichischen Fans boten die beiden ein harmonisches Bild. Mit einer Endnote von 6,50 (6,50 / 6,50 / 6,50 /6,60 / 6,30) verließ Steffi die Ovalbahn. Die nächste im Bunde war Gerrit. Nach dem Viergang war die T1 ihre zweite Prüfung. Gerrit und Sigur erreichten die Endnote von 7,27 (7,20 / 7,20 / 7,30 / 7,70 / 7,30). Und last, but not least ritt Gunnar ein. Auch er riss die österreichischen Fans von den Sitzen. Isbjörn und er erreichten die Endnote 7,47 (7,30 / 7,30 / 7,80 / 7,80 / 6,80). Als sie die Bahn verließen, lagen sie auf dem 10. Platz – und wahrscheinlich drückte jeder Österreicher in Karlshorst Gunnar die Daumen, dass ihn niemand mehr von diesem Rang vertreibt. Doch leider war dem nicht so, kamen doch noch etliche Kapazunder in der T1. Somit ist niemand aus unserer Equipe im B-Finale vertreten.

 

Die Platzierungen der Österreicher:

15. Platz Gunnar Hoyos mit Isbjörn

20. Platz Gerrit Sager mit Sigur

33. Platz Steffi Willheim mit Heimir