Info für Richtereinladungen

Aus Gründen, die sich auf das Regelwerk (ÖTO) beziehen, dürfen in Österreich ausschließlich Worldranking-Turniere Turniere genannt werden.

Jegliche Veranstaltung (öffentliche Veranstaltung!), die dem gleich kommt, muss aus rechtlichen und versicherungstechnischen Gründen als Reitertreffen bezeichnet, ausgeschrieben und beim OEPS eingereicht werden, auch wenn es sinngemäß ein Turnier ist.
 
Wenn in solch einem Reitertreffen Bewerbe ausgeschrieben sind, die sich auf die FIPO oder die ÖTO für Isländer (wie die NDBs ab 2014 zu benennen sind) beziehen, so muss auch das eingeladene Richtergremium entsprechen. Das heißt jeder Richter muss eine aufrechte Lizenz für jene Bewerbe vorweisen, die er richten soll. Das heißt FEIF-Richter, nationale Sportrichter, Sportrichter A oder B (das betrifft die deutschen Kollegen), Zuchtrichter und Gædingarichter können und dürfen nur ihre Ressorts richten. Außerdem ist die Anzahl der Richter relevant. Wir empehlen Ovalbahnbewerbe im Rahmen eines Reitertreffens mit 3 Richtern abzuhalten, für eine Passprüfung braucht es 5 Richter mit entsprechender Lizenz. Bei Passrennen ist das Regelwerk geringfügig flexibler, da auch Richterassistenten eingesetzt werden können.
 
Wir freuen uns sehr, dass die Anzahl der Veranstaltungen, die die Reiter zum Turniersport hinführen soll, in den letzten Jahren zunimmt, bitten aber zugleich um Verständnis, dass wir als Dachverband der Islandpferdevereine jene Turniere abseits des Worldrankings nur als Reitertreffen ausloben und promoten dürfen.
 
Mit reiterlichen Grüßen,
Susanne Jelinski