Resümee vom Kurs Sitzergonomie am Pferd

von Martina Worisch

Am letzten Ferienwochenende fand der Kurs „Sitzergonomie am Pferd“ der Kursreihe „Sitz optimieren + Bewegungsgefühl trainieren“ geleitet von der staatlich geprüften Islandpferdereitinstruktorin Mag. Viktoria Weber und der Sportwissenschafterin Mag. Theresa Steinkellner im Reitstall Wolfsgraben statt. …und ich war mit dabei:

„Von Anfang an war bei uns allen eine gute Stimmung. Wir alle waren gespannt, was uns im Kurs Sitzergonomie am Pferd die nächsten zwei Tage erwarten würde. Gleich zu Kursbeginn wurden deshalb persönliche Erwartungen und Anliegen ausgetauscht.


In der Reiteinheit zur Erhebung des Ist-Standes meinte unsere Trainerin Viktoria Weber „Reitet so wie immer. Zeigt was ihr könnt. Wenn Fehler passieren, macht das gar nichts.“ Sie hoffte, dass unsere Probleme und Schwierigkeiten für unsere Sportwissenschafterin Theresa Steinkellner deutlich hervortreten würden. Aber wir ALLE haben einfach nicht auf unsere Trainerin Vicky gehört, haben uns bemüht keine Fehler zu machen und somit wurde es für Theresa ein klein wenig schwierig. Aber sie hat sehr wohl unsere Schwierigkeiten erkannt und beim Abschlussgespräch kamen all unsere Schandtaten zu Tage.


Danach hatten wir Einzelsitzungen bei Theresa, wo wir selbst unsere Probleme mitteilen konnten, und nochmals auf die tatsächlichen Schwierigkeiten unseres Körpers eingegangen, Lösungen aufgezeigt und schriftlich festgehalten wurden. Eine korrekte Aufrichtung der Wirbelsäule wurde besprochen. Es wurde geübt wie eine positive Grundspannung im Körper aufbaut wird. Übungen auf dem Sitzball, beispielsweise wie am Ball galoppiert und getrabt wird, wurden uns gezeigt und imitiert.


Nach einer kurzen Mittagspause ging es dann darum das Ganze auf dem Pferd zu festigen. Mit verschiedenen Hilfsmitteln wie z.B. einem kleinen Sitzball, der die Bewegungen des Pferdes verstärkt, wurden wir plötzlich auch am Pferd vor neue Anforderungen gestellt. Dazwischen wurden wir mit Zurufen „Denk an die Aufrichtung!“, „Zieh den Bauchnabel zur Wirbelsäule!“, „Öffne dein Becken!“,. „Atmen, denk an die Atmung!“ an Besprochenes erinnert. Und Wunder über Wunder auf einmal ging alles viel besser. Mit einem positiven Gefühl ging damit der erste Tag zu Ende.


Nachdem wir über das neu Erlernte gut geschlafen hatten, ging es am nächsten Morgen sofort wieder aufs Pferd. Diesmal waren beide Trainerinnen in der Halle anwesend und bemühten sich uns das erworbene Bewegungsgefühl nochmals zu verdeutlichen. Verschiedene Hilfsmittel intensivierten wieder unsere Wahrnehmung. Das große AHA-Erlebnis war bei jeder Reiterin sofort zu erkennen.  Zu unserer Überraschung reagierten auch die Pferde viel deutlicher als sonst: sie waren entspannter, aufmerksamer, hatten eine bessere Rückentätigkeit und nahmen auch schon kleine Hilfen fein an.


Nach einer langen Mittagspause folgten Grundlagen für einen ergonomischen Sitz in Form von Trockenübungen. Es wurde auf Sitzbällen und Tennisbällen balanciert, das richtige Atmen aufgezeigt, Bewegungsübungen für die Wirbelsäule und Becken vorgeschlagen und vieles mehr. Und immer wieder kam es auf die Aufrichtung, den Aufbau einer positiven Grundspannung (Bauchnabel zur Wirbelsäule), die Beckenbewegungen und die Atmung an. Ich glaube, dass dies eine Weile in meinem Hirn verankert sein wird.


Nach einer langen Mittagspause folgten Grundlagen für einen ergonomischen Sitz in Form von Trockenübungen. Es wurde auf Sitzbällen und Tennisbällen balanciert, das richtige Atmen aufgezeigt, Bewegungsübungen für die Wirbelsäule und Becken vorgeschlagen und vieles mehr. Und immer wieder kam es auf die Aufrichtung, den Aufbau einer positiven Grundspannung (Bauchnabel zur Wirbelsäule), die Beckenbewegungen und die Atmung an. Ich glaube, dass dies eine Weile in meinem Hirn verankert sein wird.