Saarwellingen MEM 2016

Fotovermerk: Bettina Treiber
Fotovermerk: Bettina Treiber

Liebe MEM-Follower!

 

Die Technik hat uns einen ordentlichen Streich gespielt, sodass wir leider den traditionellen Live-Ticker nicht realisieren konnten. Ich bitte um Nachsicht.

 

Zu den Hardfacts zur MEM, kann ich mit Stolz berichten, dass das mannschaftliche Auftreten Österreichs, wie immer, Römisch I war, und auch die sportlichen Leistungen sehr zufriedenstellend waren. Auch wenn wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass es für einen Titel diesmal leider nicht gereicht hat, und wir den Kampf um Platz 3 in der Mannschaftswertung um Haaresbreite gegen die Niederlande verloren haben.

TROTZDEM durften wir 3 Titel-Podestplätze bejubeln, und zwar den 2ten Platz in der Gesamtwertung 5Gang Klasse YR von Isi Steck mit ihrem Galdur, sowie deren 3ten Platz im Fünfgang YR einzel, und Oliver Kubinger mit seinem Dimmi, als Drittplatzierten in der T2 (der, was zwar schon bekannt sein dürfte, hier aber noch einmal erwähnt wird, als der Pechvogel des Fünfgang-B-Finals gilt, nachdem sich Dimmi gleich im ersten Aufgabenteil von seinem Schuhwerk getrennt hat).

 

Ohne Glück, geht´s bekanntlich auch nicht, so durften wir uns sehr freuen, dass Uli Fertsak mit ihrer Ida von Platz 18 ins Töltpreis B-Finale gerutscht ist, wo sie sich wacker geschlagen hat und immerhin mit Platz  3 (also quasi 8) abgeschlossen hat. Ganz so weit war der Weg für Marie Lichtenegger mit Dynblakkur nicht, so ist sie von Platz 13 in das B-Finale nachgerückt und konnte dort noch den zweiten (also 7ten Platz erringen). Besser ist es für Marie mit Náttar im Viergang-Preis gelaufen. Nach einem kleinen Hoppala in der Vorentscheidung, ging sie als souveräne Gewinnerin des B-Finales hervor. Zum Schluss ist sie bis zum 4ten Platz hervor geritten. Bravo & Chapeau!

 

Gleich 3 Finalisten hatte Österreich im V2-Finale, das Sabine Samplawski mit ihrem Ísólfur ex-aequo für sich entscheiden konnte (Valdi mit Fylgia Platz 4, Arno mit Hlynur Platz 6), Im F2 legte Oliver Kubinger mit seinem selbstgezogenen Frederik einen Start-Ziel-Sieg hin. Hier, im F2-Finale, war auch Carina mit ihrer Völuspá vertreten, die mit Platz 4 abschließen konnte. Auf Valdi darf ich auch noch einmal zurückkommen, er wurde mit seiner Fylgia 3ter im Finale T3 - was angesichts des Zeitplans ein weiteres Meisterwerk war (Anm. alles innerhalb 1 Stunde).

 

So, nun komme ich noch zu unseren Passbahn-Rennpferden. Paula Chmelik konnte mit Náttdís Klasse YR den 5ten Platz im 250er Rennen UND in der Passprüfung ergattern, sowie den 4ten im Speedpass. Und Christiane Samplawski, die einen spontanen Start beim 150er Rennen gewagt hatte, schloss mit Platz 5 ab. Sörvi kann aber nicht nur Rennpassen, sondern auch Tölten, deshalb geht eine weitere Gratulation an Christiane für den 3ten Platz im T4!

 

Ich habe noch im Kopf, dass Theresa Hicker mit ihrem Fengur - bitter aber doch - ganz knapp an einem Finalpatz vorbeigeschrammt ist. Und jetzt hoffe ich, dass sich niemand aus dem kanpp 40 Pferde starken Starterfeld wegen "Nicht-Erwähnt-Werdens" übergangen fühlt. Das täte mir sehr Leid.

 

Abschließend, möchte ich noch einmal die Professionalitiät, und die gute Stimmung innerhalb des Teams-Austria hervorheben, mich bei Einar für seine Team-Leaderschaft bedanken, und allen Reitern einen guten Saisonausklang 2016 wünschen.

 

Eure Sportchefin!