FEIF-Conference 2017 Sportressort

Ein bißchen was, steht bereits auf der FEIF Website, aber ich bin angehalten meine persönlichen Eindrücke der Tagung festzuhalten.

 

 

 

Einar Ragnarsson, Florian Schneider und Nicolai Thye werden als Mitglieder des FEIF-Sport-Committees wiedergewählt

 

 

 

Die schlechte „Bestanden-Quote“ bei der FEIF-Richterprüfung im Herbst 2016 wird hinterfragt, und führt in weiterer Folge zur Diskussion über die Qualität des Richtens überhaupt. Meine persönliche Sicht ist, dass die Vorbereitung für die Richterprüfung, egal ob für die nationale oder internationale Lizenz, einer soliden Vorbereitung auf Länderebene bedarf. Ich glaube, dass jene Länder, wo es ein aufbauendes Richterregulativ gibt, keine Probleme hatten.

 

Die Diskussion über die Richtqualität bleibt ohne Conclusio.

 

 

 

Eine Regelung über Kombistarts PP1/PP2 sowie P1/P2/P3 soll ins Reglement aufgenommen werden

 

 

 

Die Abwicklung der PP2, so wie 2016 in Österreich für die FEIF getestet, ist als Antrag angenommen und kommt 2018 in die Delegate´s Assembly. Für uns heißt das, wir machen so weiter wie 2016 (=2 Läufe, Zeit einfacher Faktor) und freuen uns für den Rest der FEIF-Länder, dass sie 2018 auch die abgespeckte Version im Reglement haben werden.

 

 

 

Die Final-Prüfungszeiten für T1 Tempounterschiede und T2 Zügel überstreichen werden reduziert (allerdings auch erst mit Wirksamkeit 2018)

 

 

 

Deutschland bringt den Vorschlag, dass T1/T2/T3/T4 von ein und demselben Pferdreiterpaar kombiniert gestartet werden dürfen. Ein Antrag den Österreich die letzte Dekade erfolglos gestellt hat. Aber Anno 2017 trifft die Idee auf positives Feedback. Es ist davon auszugehen, dass auch dieses Regulativ in der Delegate´s Assembly 2018 beschlossen werden wird.

 

 

 

Die Niederlande schlagen einen F3 als Sport-C-Fünfgang zur Aufnahme in die Rules vor. Finden wir gut, dann würde der F9-ÖTO-I ersetzt und außerdem darum upgegradet, dass die Note für Pass doppelt zählt

 

 

 

Aus den Nationen kommen folgende Punkte

 

o    die Problematik mit dem Terminus „international“ bei Worldranking Events (es geht da um Zuständigkeiten, besonders im Falle von Protesten und ähnlichem)

 

o    die Vertretung der Reiter im Sportcommittee (die durch die Mitglieder Vicky Eggertsson und Hulda Gústafsdóttir absolut gegeben sein dürfte)

 

o    Es kommt zur Diskussion ob T2 Zügel überstreichen im Finale auf beiden Händen geritten werden sollte (Anm. dieser Gedanke wird beim Herbsttreffen des Sportcommittees weitergedacht)

 

o    Es wird über „alternativ Shoeing“ gesprochen

 

o    Die Team-Trophy bei WMs (und MEMs) soll am Medaillenspiegel orientiert sein (nicht wie bisher besten 2 Noten pro Gang pro Land, oder so?)

 

 

 

Was auch noch sehr interessant war, war eine Studie aus den Niederlanden. Das T1 Finale wirft die Frage auf, ist die Schrittpause tatsächlich Erholung für das Pferd, oder wäre der durchgängige Sprint besser (im Sinne von kann das Pferd seinen Stoffwechsel von Vollgas auf Erholung überhaupt so schnell umstellen. Macht es Sinn, oder folgen wir einem Gefühl). Die Studie hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhoben, da sie nur mit 4 Testpferden durchgeführt wurde, aber der Gedanke hat was. Wir hoffen, dass die Mittel zur Verfügung gestellt werden (Anm. es geht letztendlich um finanzielle Mittel hierfür), dass eine repräsentative Testgruppe die Frage beantwortet.

 

 

 

Für noch mehr Details ohne den Usi-Touch lest die Minutes auf der FEIF-Website (die für die kommenden Tage angekündigt sind).

 

 

 

Für den ÖIV in Helsinki Eure Sportreferentin Susanne J.