FEIF Conference 2019 Bericht Sport

FEIF Conference 2019 Bericht Sport

Liebe Sportinteressierte!

 

Demnächst gehen die Minutes der FEIF-Sport-Conference online. Nachdem ich als Delegierte des ÖIV selbst dabei sein durfte, möchte ich euch über ein paar besonders interessante Themen vorab informieren:

 

Die wichtigsten Punkte, die  für 2019 in der Delegate´s Assembly beschlossen wurden:

 

·         Ergänzung zu S 1.6 (a combination shall bee eliminated if…)

 

o    Ein Pferd in einer Vorentscheidung einen Zirkel geritten, oder eindeutig rückwärtsgerichtet wird, ohne Aufforderung des Platzsprechers

 

·         Elektronische Zeitnehmung ist ab 2019 verpflichtend bei WR-Events (Anm. das machen wir in Österreich sowieso schon)

 

·         Neue Formulierung G8.3.2.3 (Verlust eines Hufeisens):

 

Verliert ein Pferd ein Hufeisen, oder wird dieses während der Prüfung beschädigt, muss der Reiter die Prüfung beenden. Wenn dies während einer Vorentscheidung passiert, wird der Reiter ohne Noten aus der Prüfung genommen.

 

Falls dies in einer Endausscheidung oder während eines Paßbahnbewerbes passiert, so bleiben die Noten bzw. Zeiten, die bis dahin erreicht wurden (abgeschlossene Aufgabenteile bzw. Läufe) gültig. Der Reiter erhält eine „0“ für alle verbleibenden Aufgabenteile, wird aber nicht von der Ergebnisliste genommen. Ein Pferd, bei dem bei der Ausrüstungskontrolle der Verlust eines Hufeisens bemerkt wird, wird nicht disqualifiziert

 

Hierzu eine persönliche Ergänzung von mir: Sollte in der Endausscheidung von F1, F2 und F3, das Eisen bei der dritten Länge verloren gehen, so erhält der Reiter die vollen Punkte für Länge 1 und 2

 

 Was für die Zukunft diskutiert wurde:

 

·         Die Startreihenfolge P2 zweiter Lauf wird im FEIF Regulativ in Zukunft so formuliert sein, dass optional in gestürzter Reihenfolge oder in der selben Reihenfolge wie Lauf 1 gestartet wird (Anm. bei uns wird im Rahmen der Reiterbesprechung üblicherweise beschlossen, dass in der selben Reihenfolge gestartet wird)

 

·         Es sollte eigentlich nicht notwendig sein, dass es explizit ausformuliert wird – dennoch wird das kommen: Die Richtergruppe, darf während eines Bewerbs in der Vorentscheidung nicht geändert werden (d.h. es ist nicht erlaubt, für einzelne Kombinationen – beispielsweise wenn nahe Verwandte reiten – zu wechseln)

 

·         Das Regulativ PP1 und PP2 für den Tunnel bleibt bindend. Lediglich eine Markierung im Bereich 25 bis 50 m an der Bande entspricht nicht dem Worldranking Regulativ, und ist nicht ausreichend. Das heißt, man muss den Trichter am Boden auflegen (mit welchem Material bleibt frei).

 

·         Die Diskussion um die Austragung der T2 Finali auf beiden Händen ist erneut aufgeflackert, aber – auch erneut – abgelehnt worden. Ich gehe davon aus, dass bei nächster Gelegenheit wieder darüber diskutiert werden wird

 

·         Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird 2021 das Passrennen P3 wieder WM-Bewerb. Deshalb ist es bei uns in Österreich bereits ab 2019 wieder ÖM-Bewerb

 

·         Der Vorschlag, die Islandpferde-WM nur mehr alle 3 Jahre auszutragen ist abgeschmettert worden

 

 ·         Für das Herbsttreffen des Sport Committes steht am Plan die Umrechentabellen P2 und PP1 zu begutachten. Außerdem zeichnet sich Licht am Horizont ab, dass eine alte Österreichische Tradition, beide Töltbewerbe zu starten, wieder erlaubt werden wird. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

·         Was ich euch zum Schluss berichten kann ist, dass ich die Ehre habe Österreich in Zukunft im FEIF-Sport-Committe zu vertreten. Ich bin auf einen der beiden freien Sitze gewählt worden.

 

 

 

Gez. Usi Jelinski/ÖIV-Sportchefin

 

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